Leben

Sicherheit geht vor – auch an Weihnachten!

Ein Beitrag von Maren Eibl und Leonie Ahrens

„Ich brauche Hilfe!“ ist ein Satz, den die Sicherheitsbeamten auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Siegburg häufiger hören.

Vom 25. November bis zum 22. Dezember zieht der weihnachtliche Duft von Plätzchen und gebrannten Mandeln viele Menschen zum Siegburger Markt. Für die Sicherheitsbeamten bedeutet das: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Denn viele Familien und Gruppen werden durch die unübersichtliche Menschenmasse ungewollt getrennt, wie wir live erleben konnten:

Die Betreuerin einer Gruppe mit geistig behinderten Menschen, die einen Ausflug auf den großen Weihnachtsmarkt gemacht haben, hatte einen ihrer Schützlinge aus den Augen verloren. Nervös suchte sie Hilfe bei dem Polizeibeamten, mit dem wir gerade sprachen. Der Polizist unterbrach das Interview und reagierte gleichzeitig vorbildlich, indem er zuerst die Frau beruhigte, da für ihn sein Job an erster Stelle steht. Nachdem er sich um das Anliegen der verzweifelten Betreuerin gekümmert hatte, wendete er sich wieder uns zu und betonte, dass dies eine der wichtigen Aufgaben auf dem Weihnachtsmarkt sind: „Immer wieder können Familienmitglieder oder andere Personen einer Gruppe verloren gehen“.

Nicht nur Ordnungsamt und Polizei zeigen Präsenz auf dem Siegburger Weihnachtsmarkt: Auch Absperrungen und große Betonbegrenzungen geben erkennbare Sicherheit für die Besucher. Da können die Kinder sicher ihren geliebten Santa Claus empfangen.

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