Leben

Sanierung der Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter“

Bei einem kleinen Richtfest überzeugte sich Bürgermeister Klaus Pipke selbst von den bisher aufwendig erfolgten Bauarbeiten zur Sanierung der Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter.“ „Ich freue mich, dass wir diese Kapelle, die bis heute im Sövener Dorfleben eine große Rolle spielt, erhalten können“, sagt Pipke.

Erbaut und gepflegt wurde die Kapelle, deren ältesten Bauteile auf das Jahr 1780 zurückgehen, aus Eigeninitiative der Dorfbewohner. Auch wenn sie nie eine richtige Kirche war, hat sie eine große Bedeutung für die Sövener Gemeinde. Den Namen selbst hat die Kapelle wohl aufgrund der Figur „Schmerzhaften Mutter“, die in einer Nische der Chorwand gestanden haben soll.

Damals wie heute, ist es auf Wunsch möglich, sie zur Aufbewahrung der Sövener Bürger zur traditionellen Totenwache zu nutzen. Ebenso ist es auch möglich, in einem in der Kapelle angebrachten Schaukasten, den Namen eines der gerade verstorbenen Bürgers auszuhängen und eine Gedenkkerze im seitlichen Fenster aufzustellen.

Die Stadt Hennef übernimmt die Kosten für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes. Im August sollen die Baumaßnahmen Rund um das Gotteshauses in Hennef-Söven fertiggestellt sein.

Foto: Stadt Hennef