Leben

Plastikmüll in Biotonnen und Natur

Bio_Muell

Immer mehr Plastikmüll landet in Biotonnen und in der Umwelt. Über die Folgen davon machen sich die meisten Menschen aber keine Gedanken.

In den Biotonnen, die vor 20 Jahren eingeführt wurden, landen immer mehr falsche Dinge. Dazu gehören die normalen Plastikeinkaufstüten, aber auch die kompostierbaren Biotüten, die man in Supermärkten kaufen kann. Denn anders als dem Verbraucher vom Hersteller versprochen, verrotten diese nicht im vollen Umfang. Auch für die kurzen Rottezeiten der RSAG sind die Kompostbeutel völlig ungeeignet. Zusätzliche Biosäcke können bei Bedarf von der RSAG erworben werden.

Der falsche Abfall muss vor Absatz der Biotonnen aufbereitet werden, was zusätzlichen Aufwand verursacht. Deshalb will die RSAG jetzt strikt gegen diese Verstöße vorgehen und die falsch gefüllten Tonnen nicht mehr leeren. Tipp für den Abfall in der Biotonne: Auf den Boden der Tonne eine dünne Lage Pappe und Zeitungspapier auslegen. Die feuchten Küchenabfälle können ganz einfach in Zeitungspapier eingewickelt und weggeschmissen werden. Das Zeitungspapier kann problemlos mitkompostiert werden.

Nicht nur in der Biotonne, sondern auch in der Natur findet sich immer häufiger Plastikmüll. So treibt der Abfall auch auf der Sieg und Bröl. Die kleinen Plastikpartikel des Abfalls nehmen die Tiere beim Trinken dann auf. Diese Partikel sind krebserregend und landen über kurz oder lang bei den Menschen.

Sicherlich ist die Müllentsorgung gerade zur jecken Zeit ein wichtiges Thema. Denn an diesen Tagen landen viele Flaschen und sonstige Abfälle in die Umwelt. Die Verantwortung unserer Umwelt liegt also bei allen Hennefer Mitbürgern.

Foto: Peter Freitag / pixelio.de

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