Leben

Heiter bis nachdenklich: der Hennefer Poetry Slam

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Gaststätte JaJa beim dritten Poetry Slam in Hennef. Der Kulturverein Hennef e. V. präsentierte zehn Kandidaten, die unter der Moderation des erfahrenen Slammers „Quichotte“ ein buntes Themenspektrum boten. Vom erklärungsbedürftigen Leben als Veganer bis hin zum „Pegi-Hier und Pegi-Da“ erlebten die Gäste bei dem Dichterwettstreit mal Heiteres, mal Nachdenkliches. Den ersten Platz sicherte sich Lea-Lina Oppermann: Die junge Henneferin hatte Goethes Ballade vom „Erlkönig“ kurzerhand in eine tragische Fluchtgeschichte umgedichtet: „Wer schreitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist Syrer mit seinem Kind“.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte der Kulturverein gemeinsam mit dem Gymnasium einen Workshop unter Leitung von „Quichotte“ angeboten. Auch im nächsten Jahr soll es wieder einen Poetry Slam geben, versprach der Kulturvereinvorsitzende Gerald Steinmetz.

Foto: Kulturverein Hennef | v. l. n. r. Gerald Steinmetz vom Kulturverein, Moderator „Quichotte“ und Gewinnerin Lea-Lina Oppermann

1 Kommentar

  • Alle Teilnehmer waren toll und Lina hat das wirklich unglaublich schön gemacht, das sage ich nicht nur als Goethe-Fan 🙂

    Ich war total fasziniert, dass nur nach einem Workshop und mit dem nötigen Talent so viele tolle Beiträge heraus kamen. Ich bin beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei.
    Weiter so!!!

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