Politik

Haushaltssatzung 2015 genehmigt

Altes Rathaus

Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises genehmigte die Haushaltssatzung 2015 als Kommunalaufsicht. Der Ergebnisplan des Haushaltes verzeichnet 2015 auf 97 Millionen Euro ordentliche Erträge und rund 97,4  Millionen Euro ordentliche Aufwendungen. Da die zu erwartenden Einnahmen die Kosten nicht zu 100 Prozent decken werden, prognostiziert die Haushaltssatzung eine Minderung der allgemeinen Rücklagen um vier Millionen Euro.

Der Finanzplan ergibt ein Plus von rund 1,6 Millionen Euro aus laufenden Verwaltungstätigkeiten und ein Minus von rund 6,7 Millionen Euro aus Investitionstätigkeiten. Das Saldo aus Finanzierungstätigkeit erlaubt der Stadt Hennef eine Nettoneuverschuldung von 2,8 Millionen Euro. Bürgermeister Klaus Pipke habe diese Entscheidung bewusst getroffen, um so den Umbau für die zweite städtische Gesamtschule in Hennef-West finanzieren zu können. Ohne diese Investition würde die Stadt den Schuldenstand um 915.000 Euro senken. 2016 ist für den Umbau sogar eine Neuschuldenaufnahme von 3,9 Millionen Euro in Planung. Der Entschuldungsprozess ist für 2017 angesetzt. Zunächst sollen 880.000 Euro abgezahlt werden. Im Jahr 2018 plant die Stadt Hennef den Schuldenstand um weitere 4,4 Millionen Euro zu senken.

Der Umbau der Realschule zur Gesamtschule Hennef-West und die Fassadensanierung des Gymnasiums, wird die Stadt in den nächsten beiden Jahren rund 8 Millionen Euro kosten. Abgesehen von der Einrichtung von Inklusionsräumen und neuer naturwissenschaftlicher Räumlichkeiten entsteht ein neues dreigeschossiges Gebäude, welches einen Verbindungsgang zum Gymnasium bieten soll. 1,1 Millionen Euro der Gesamtsumme investiert die Stadt in die Gewährleistung der Inklusion. Der Umbau und die Vorbereitungen zum Bau des neuen Gebäudes beginnen im Sommer 2015.

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