Leben

Freifunk versorgt zweite Notunterkunft mit WLAN

Seit Ende Oktober ist auch die zweite Unterkunft für Flüchtlinge in Hennef mit freiem WLAN versorgt. Unter Federführung des Vereins Freie Netzwerker e. V. und der Freifunk Community Hennef wurden in der Sporthalle des Rhein-Sieg-Kreises insgesamt vier Freifunk-Knoten in Betrieb genommen. Für die Flüchtlinge ist die Kommunikation über das Netz oft die einzige Möglichkeit, Kontakt mit Angehörigen herzustellen.

Wie die Freifunk Community Hennef berichtet, konnte mit Unterstützung der IT-Abteilung der Stadt Hennef und dem FC-Hennef 05 ein ungenutzter Anschluss auf dem Gelände des Stadions umgerüstet werden. Mit einer so genannten WLAN-Brücke wurde anschließend die Verbindung zur Sporthalle hergestellt. Auch wenn angesichts der rund 200 untergebrachten Menschen die Kapazitätsgrenze der Leitung schnell erreicht ist, genügen die Kapazitäten jedoch immer für Messaging und E-Mail.

Zusätzlich hat die Community Plakate mit Informationen zum Funknetz in deutscher, englischer und arabischer Sprache angebracht, sowie die Webseite refugees.freifunk-hennef.de eingerichtet.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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