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Diskussion über „City-Ring“ in Hennef

Die SPD-Ratsfraktion möchte das Zentrum von Hennef durch einen einen „City-Ring“ attraktiver machen. Dazu hat sie eine Überprüfung der Verkehrsführung in der Innenstadt auf die Tagesordnung des Planungsausschusses gesetzt. Bei einer Begehung der möglichen Streckenführung eines Einbahnstraßenrings für einen Teil des Zentrums, diskutierte die SPD-Fraktion gestern mit interessierten Bürgern.

Mit einer neuen Verkehrsführung soll die Aufenthaltsqualität der Innenstadt erhöhen werden. „Die Frankfurter Straße bietet immer wieder Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern, vor allem auf den engen Gehwegen, die auch von Radfahrern genutzt werden. Dieses Problem lässt sich nur durch mehr Raum lösen“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Spanier.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mario Dahm erläuterte die geplanten Veränderungen im Bereich des Heiligenstädter Platzes, der Lindenstraße und der Bahnhofsstraße. Dort könnten weitere Einzelhändler angesiedelt werden und das zur Bahn erweiterte Zentrum gleichmäßig erschlossen werden.

Update

Der Ausschuss für Stadtgestaltung und Planung hat bei seiner Sitzung am 16. September die Pläne wieder in die Schublade verbannt. Gleich zwei externe Experten rieten von der Idee ab. Der Handelsberater Rainer Schmidt-Illguth warnte vor Einbußen an Werbewirksamkeit für die Geschäfte, während Verkehrsexperte Frank Weiser den vorgeschlagenen City-Ring als massiven Eingriff in ein funktionierendes System bezeichnete.

Foto: SPD Hennef

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