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20 Jahre ziemlich beste Freunde: Hennef und Le Pecq

„Eine intensiv gelebte Städtepartnerschaft“, so beschreibt Bürgermeister Klaus Pipke das Verhältnis zwischen Hennef und Le Pecq anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Freundschaft beider Städte. Gefeiert wurde gleich zweimal: Im Mai besuchten die französische Bürgermeisterin Laurence Bernard und ihre Vertreter Hennef. Vom 13. bis 15. Oktober fand jetzt der zweite Teil der Feierlichkeiten statt, zu dem Klaus Pipke, seine Vertreter und die Vorsitzenden der Association des amis de Hennef und des Vereins für Europäische Städte-Partnerschaft in die französische Partnerstadt reisten.

Im Zentrum der Feierlichkeiten stand die Unterzeichnung der „Resolution zur Erneuerung unserer Partnerschaft“, die feierlich im Rathaus von Le Pecq abgehalten wurde. In der Resolution heißt es, dass enge und freundschaftliche Beziehungen zwischen Städten und Menschen ein Garant für den Frieden in Europa“ seien. Bei solch einer engen Partnerschaft wie bei Hennef und Le Pecq würden „aus Fremden Freunde“, sagte der Hennefer Bürgermeister Klaus Pipkein seiner Rede bei der Feier. Zudem teilten Deutschland und Frankreich die gleichen demokratischen Werte und seien eng durch ihre Geschichte verbunden, weshalb Pipke auch von der Wichtigkeit der EU sprach, die eine Städtepartnerschaft erst möglich mache.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war eine gemeinsame Ratssitzung, in der besonders Themen wie Umweltschutz und Bildungssysteme in Deutschland und Frankreich diskutiert und verglichen wurden. Schon beim Beuch der Franzosen im Mai hatte Pipke betont, dass eine Städtepartnerschaft auch politisch von enormem Wert sei, da beide Parteien „aus ihren Unterschieden Stärke ziehen“. Nachdem die aus der Heimat mitgebrachten Geschenke überreicht worden waren, war Zeit für das Freizeitprogramm, das beispielsweise aus einem Besuch von Versailles bestand.

Hennef und Le Pecq werden wohl auch weiterhin eng zusammenarbeiten, in stetigem Kontakt stehen und durch den Austausch einen anderen Blickwinkel auf die eigene Politik kennenlernen. Die Städte blieben vor allem „ziemlich beste Freunde“, so Erika Rollenske, Vorsitzende des Vereins für Europäische Städte-Partnerschaft.

Foto: Dominique Müller-Grote | Stadt Hennef

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